antjeinmexico

Ein Blog über mein PJ in Mexico City

martes, noviembre 28, 2006

Cirugia General

Heute habe ich gerade den 2. Tag im Krankenhaus hinter mich gebracht. Ich verstehe schon ein bisschen mehr von der Organisation des Ganzen als gestern, aber groesstenteils ist immernoch alles, was passiert, eine Ueberraschung fuer mich. Bei meiner Vorstellung durch den Chef der Abteilung (Allgemeinchirurgie oder Viszeralchirurgie) meinte er nur, dass ich mich integrieren soll und schnell lernen soll, denn ab dem 15.12. gehen die anderen PJler in Ferien und ich bleibe alleine da bis Anfang Februar.
Die PJler fangen um 7 Uhr an und bereiten bis 8Uhr irgendetwas in den Kurven vor, was ich noch nicht verstanden habe. Nach der Morgenvisite gehen einige in den OP, einige zu ambulanten Behandlungen (curaciones), einige in die POliklinik (consulta) und einige bleiben auf der Station. Danach werden die "Historias clinias" auf uralten Schreibmaschinen getippt. Das ist eine superausfuehrliche Krankengeschichte, mit Daten wie Wechseln der Unterwaesche, Duschen mit Seife oder ohne, wie oft pro Woche welches Fleisch, aus welchem Material das Haus besteht. All das geschieht nach einer festen Ordnung, die den Studenten ins Blut uebergegangen ist. Morgen ist Diabetisprechstunde, da werde ich wohl hingehen.
Ich berichte dann mehr ueber die Patienten, die kommen.

viernes, noviembre 24, 2006

El centro historico

Nachdem ist gestern schon erfolgreich alle Formalitaeten mit dem Krankenhaus erledigt habe, konnte ich mir heute das Zentrum anschauen.

Ich bin extra auf den Torre Latinoamericana, den zweithoechsten Turm der Stadt gefahren, um einen Ueberblick zu bekommen. Nach alles Seiten sah ich Stadt, die sich im Dunst verlor. Ich weiss, dass nach Osten, ganz in der Naehe ueber 5000m hohe Vulkane sind, aber soweit ich sehen konnte, war alles platt. Mexiko Stadt liegt in einem Tal, das frueher ein See war. Mitten in diesem See lag Tenochtitlan, die Stadt der Azteken. Als die Spanier kamen, haben sie wohl nicht schlecht gestaunt, weil es fuer ihre Verhaeltnisse eine riesig Stadt war, mitten im See, teilweise auf schwimmenden Schilfmatten. Heute ist der See verschwunden und Kirchen und Palaeste sind ueber die alten Gebaeude gebaut. Aber es ziemlich beeindruckend, sich diese alte Stadt der Azteken vorzustellen, und man findt ueberall in der Stadt Erinnerungen daran.

La Casa de Any- oder- die ersten Tage in Mexiko


Ich bin jetzt 2 Tage in Mexiko und noch mitten im Kulturschock, den man wohl unweigerlich bekommt, wenn man aus dem ruhigen, geordenten Luebeck in die wgroesste Stadt der Welt kommt. Es ist einfach alles anders, als ich es gewohnt bin. Ich habe es mir ein bisschen wie in Chile vorgestellt, aber Chile kommt mir jetzt doch sehr europaeisch vor.
Wie kann ich Mexiko bschreiben?

Ich fange mal an mit meiner Unterkunft:
Ich wohne in einer "ruhigen" Wohngegend, in einem Haus, dass in einer Wohnanlage mit circa 20 anderen Haeusern ist. Die sind relativ klein und dunkelrot und es ist recht huebsch dort, auf dem kleinen Weg zwischen den Haeusern spielen Kinder und Hunde und es ist relativ ruhig und man fuehlt sich sicher ( die tueren stehen offen, wenn jemand da ist). Abgesehen von den tragenden Waenden baut anscheinend jeder sein Haus so wie er will, die sind voellig verschachtelt. Warte bis ihr Bilder von der treppe seht, di ich zu meinem Zimmer raufgehen muss. Mein Zimmer ist auch sehr nett, ein Doppelbett und ein Fernseher mit Kabelanschluss(welch ein unbekannter Luxus :) ). Meine Vermieterin Any ist pensionierte Radiologin, die mit ihrem Mann 3 Zimmer nur an Aerztinnen vermietet. Sie ist sehr nett, sehr besorgt und sehr hilfsbereit. Mein schlechtes Spanisch weckt anscheinend Beschuetzerinstinkt. :) Aber es ist doch gut, wenn einem am Anfang jemand zur Seite steht. Ich fuehle mich nur so bloed, weil ich mich nur gebrochen unterhalten kann und nicht immer alles verstehe. Dabei habe ich kaum Grund zum mich Aergern. Das meiste verstehe ich und ich konnte bis jetzt alle Sachen alleine regeln. - Auch nachts mit dem Taxifahrer den Stadtplan studieren, waehrend wir duch die Strassen geirrt sind, um die Strasse Manzanillo zu finden. :)
Aber ist schon ein bisschen schwierig, wenn man gewohnt ist, immer selbstbestimmt zu sein und alles unter Kontrolle zu haben. Ich freue mich schon darauf, besser Spanisch zu sprechen.

Ach ja, in der Wohnanlage wohnt auch Anys halbe Familie, Geschwister, Neffen und Nichten, die alle beieinander ein und ausgehen. Ich wurde schon allen vorgestellt und alle ueben fleissig, meinen Namen auszusprechen. Aber es wird sowieso aus jedem namen ein Kosename gemacht, an meinem wird aber noch gearbeitet.
Fotos habe ich noch nicht gemacht, aber das kommt schon noch.

jueves, noviembre 23, 2006

Hallo,
hier nur eine kurze nachricht, dass ich gut angekommen bin und schon alles im Krankenhaus erledigt habe. Ich fange Montag dort an. Morgen (Freitag) gehe ich in ein Internet cafe und kann dort hoffentlich besser ins Internet kommen als von Paolas Rechner. Der stuerzt naemlich immer ab, wenn ich versuche, Emails zu versenden.
Also bis morgen